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Lars Winter fordert: „Hände weg vom Sparkassengesetz“

Pressemitteilungen

Aufgrund des am kommenden Mittwoch im Kieler Landtag beginnenden Anhörungsverfahrens zur Änderung des Sparkassengesetzes bekräftigt der Vorsitzende der SPD Ostholstein, Lars Winter, die uneingeschränkte Solidarität mit den Sparkassen in Schleswig- Holstein im Allgemeinen und der Sparkasse Holstein im Besonderem.
„Für die Kreise Ostholstein und Stormarn hat die Sparkasse Holstein einen sehr hohen Stellenwert. Er ist einer der größten Arbeitgeber in der Region, ein verlässlicher Partner der Wirtschaft, der Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt der Politik“, so Winter. „Mit dem Einstieg von privatem Kapital, und als nichts anderes ist die Hamburger Sparkasse (Haspa) zu bezeichnen, würde die dritte Säule unseres Finanzwesens für immer wegbrechen. Es würden Strukturen zerstört, die sich als eine der Garanten in der Finanz- und Wirtschaftskrise erwiesen haben.“

Winter weiter: „Als sehr fragwürdig ist das Verhalten der CDU und der FDP auf kommunaler Ebene zu bezeichnen. In den Kreistagen und in den Verwaltungsräten werden mit den Stimmen der CDU und FDP Resolutionen gegen die Privatisierung verabschiedet. Jedoch scheinen die Verantwortlichen, wie der CDU Kreisvorsitzende Gädechens und sein Kreisfraktionsvorsitzender Rüder oder die vergleichbaren Herren Hansen und Breiter von der FDP Ostholstein, keine landespolitische Bedeutung zu haben. Ansonsten ist es nicht zu erklären, dass sich Carstensen und Kubicki so vehement für die Zerschlagung des Sparkassenwesens einsetzen. Wo bleibt der Druck dieser Herren auf ihre Landtagsabgeordneten“, fragt Winter. „Wo bleibt die Verantwortung von Frau Todsen- Reese und die Herren Klinckhamer, Hamerich und Dankert für ihre Wahlkreise? Sie haben es in der Hand, diesem Streben ein Ende zu bereiten, das selbst die heimische Wirtschaft als Unsinn bezeichnet.“